Unser EFRE-gefördertes Projekt

Das Projekt mit Nummer 2020 IDS 0059 wurde mit den finanziellen Hilfen der EU aus den Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-OP 2014-2020) und vom Freistaat Thüringen aus Landesmitteln gefördert:

Durchführbarkeitsstudie – Entwicklung eines robusten und dauerhaften Recycling-Betons zur Herstellung ressourceneffizienter Betonprodukte

Ziel des Projektes war, aus dem Sekundär-Rohstoff Bauabfall einen Recycling-Baustoff mit definierten Eigenschaften zu erzeugen. Das betraf zum einen die Partickelgrößenzusammensetzung, die den Anforderungen entsprechen muss, die für das jeweilige Einsatzgebiet gelten. Zum anderen mussten die Materialzusammensetzung und bestimmte physikalische Merkmale eingehalten werden. Eine Wiederverwertung von Betonabfall (RC-Material) kann zur Einsparung natürlicher Bauressourcen führen und eine enorme Reduzierung von CO2-Emmissionen bewirken.  

Entsprechend des Projektes wurde RC-Material gebrochen, zerkleinert, klassiert und sortiert. Aus diesem Material konnte auf Basis der vorherigen Rezepturentwicklung unter Beobachtung der erzielten Betoneigenschaften folgende Betone erfolgreich hergestellt werden: C40/50 (LP) XC4, XD3, XS3, XF4, XA3 und C25/30 (LP) XC4, XD1, XS1, XF2, XF3, XA1. Leider lässt das derzeitige Regelwerk einen Einsatz von Betonen aus rezyklierter Gesteinskörnung ohne eine bauaufsichtliche Zulassung nicht zu.

Im Ergebnis konnte nachgewiesen werden, dass sich aus Recycling-Beton hochwertige Gesteinskörnungen und daraus ressourceneffiziente Betonprodukte herstellen lassen. Somit können die knapper werdenden Ressourcen an natürlicher Gesteinskörnung geschont werden und durch Wegfall von Materialtransporten CO2-Emissionen eingespart werden. Auf Grundlage dieser Studie können o.g. Ziele weiterverfolgt werden und die Ergebnisse und Erkenntnisse gefestigt sowie für weitere Projekte verwendet werden.